Urige Stärkung aus dem Schwarzwald
Das Beste ist die hiesige Luft. Im Sommer strömt sie als kühler "Höllentäler" von den Bergen herab und fegt die ganze Stadt aus. Diesen fangen wir teils ein und stecken ihn für unsere Kunden in Eichenfässer. Hier das Nächstbeste:
Urtrunk - eine geniale Bezeichnung. Ein ungefiltertes Bier, wie vor 1900 üblich. Mit der Industrialisierung war längere Haltbarkeit gefragt, so dass dem Bier ein guter Teil der Enzyme entzogen wurde.
Bier war zuvor eher ein bürgerliches Getränk gewesen - Wein war selten und Luxus - aber mittels Verbesserungen im Brauwesen für alle erschwinglich geworden. Es war überall, zusammen mit dem "Korn", denn ohne waren die Verhältnisse in den Fabriken, an den Maschinen, in den Bergwerken kaum erträglich - fanden viele.
Eine "Kutscherlage", auch als "Herrenlage" bezeichnet - war Bier mit Korn(-schnaps) oder dem "Kartoffelbrand" letzterer heute zumindest sprachlich veredelt zu Aquavit, also "Lebenswasser" oder Wodka, beides in der Herstellung billigster Fusel. Wenn´s stinkt, wird umbenannt, oder man greift zu Latein und Griechisch, was niemand versteht, s. Atom- zu Kernkraftwerk, was an gesunde Apfelkitschen erinnert. 
Wahlweise gibt es auch
ein Tannenzäpfle von der Staatsbrauerei Rothaus. Die sitzt auf 1000 m Höhe nahe dem Schluchsee und hatte sich dort einst wegen der klaren Bäche, der vielen Quellen im Granitgestein, der Versorgung mit Brennstoff und der freundlichen Wichtel niedergelassen. Wie lange sprudelt das Wasser noch?
Dieses Jahr mussten die ersten Gemeinden auf der Höhe, St. Märgen und St. Peter, sage und schreibe von Tanklastern aus der Rheinebene versorgt werden. Da Wasser komischerweise immer nach unten will - warum eigentlich, warum? - hockten sie auf dem Trockenen. Vom Himmel rückte nichts nach, Gebete blieben unerhört; das wenige Wasser lief den Gemeinden weg. Eine unerhörte Geschichte also. Das muss man mal der Regierung melden.
Die Kiesel nebenan zeugen von der Kraft des Wassers, alle herrlich rundgeschliffen. Usprünglich kantige, klozige Bruchsteine wandelten sich durch fortwährende Bewegung, Rollen in den Fluss- und Bachbetten, über die Jahrtausende zu kleinen, runden Kieseln.
Oft vereinen wir sozusagen besagte Kiesel mit den Fläschle nebenan, indem wir ein paar in den Karton stecken. Sie kennen einander. 
Oder man wählt ein
Wittmansthaler Wasser, vertrieben unter der Bio-Marke Bad Dürrheimer Mineralwasser.
Die dortigen Werbepoeten haben sich viel Mühe gegeben, alles Gute kurz und knapp zusammenzupacken, denn auf den Fläschle ist Platz rar: "Kostbar Still" tauften sie das Wässerle.
Rund zwanzig oder dreißigtausend Jahre sind unsere "Minralwässer" alt - gibt es Trinkwasser ohne Mineralien? - aber dennoch prangt ein Haltbarkeitsdatum auf den Etiketten. Warum? Weil die EU es will. Ähnlich verhält es sich bei Salz.
Weiterhin zu ergattern
Wasser vom Stephanienbrunnen im Freiburger Sternwald. Selbst "gezapft" und in Fläschchen abgefüllt.
Natürlich nur zum Angucken oder Blumengießen, als Beigabe. Ansonsten droht die Abmahnindustrie. 
Eine Alternative ist auch der Jägerbrunnen in Günterstal.
Versand:
Im Post-/DHL-Karton, wahlweise auch im Schmuckkarton gegen kleinen Aufpreis.






